Dry Needling: Triggerpunkte sicher behandeln
Eigenständig buchbare Fortbildung für Dry Needling und myofasziale Triggerpunkte – ab 2027 Teil 2 der Schmerz-Code-Reihe

70% Praxis. 30% Theorie. In dieser Dry Needling Fortbildung üben Sie nicht nur, was Dry Needling ist, sondern wie Sie die Methode im Praxisalltag verantwortungsvoll anwenden: Palpation, Hygiene, sterile Vorbereitung, Nadelführung, Aufklärung, Dosierung und die Integration in Bewegung, Belastung und Patientenedukation.
Eine Nadel setzen ist eine Technik. Zu wissen, wann sie sinnvoll ist, gehört zum Können. In der Dry Needling Fortbildung mit Alexander Mohr verbinden Sie praktische Übungen unter Supervision mit anatomischer Orientierung, klinischer Befundung und aktueller wissenschaftlicher Einordnung. Sie erarbeiten, wann die Methode infrage kommt, welche Risiken dagegen sprechen und wie Sie Patienten verständlich informieren. So wird Dry Needling zu einem gezielten Werkzeug im myofaszialen Schmerzmanagement.
Eigenständig buchbar. Sie können Dry Needling als eigenständigen Kurs buchen, auch ohne vorherige Teilnahme am Myologik-Triggerpunktseminar. Dieses Angebot finden Sie bei TOP-PHYSIO Nürnberg. Die jeweiligen Teilnahmevoraussetzungen gelten weiterhin.
Ab 2027 auch als Teil 2 der Schmerz-Code-Reihe. Bei Physio Deutschland und der r.o.m.b.u.s. Akademie ergänzt Dry Needling dann die Reihe. Dort bleibt die vertiefte manuelle Triggerpunktarbeit ein wesentlicher Bestandteil; hinzu kommt die nichtinvasive Arbeit mit dem Trigger Tee. Wer keine invasiven Nadelübungen durchführen möchte, kann im kombinierten Teil 2 stattdessen manuell und mit dem Trigger Tee üben. Dry Needling erweitert die Auswahl, ohne manuelle Behandlung abzuwerten.
70% Praxis: Was Sie konkret üben
Der Kurs ist darauf ausgelegt, dass Sie Dry Needling nicht nur theoretisch einordnen, sondern Schritt für Schritt praktisch sicherer werden. Jede Technik wird mit Anatomie, Indikation, Hygiene und klinischer Entscheidung verbunden.
Im Praxisteil trainieren Sie unter Supervision:
3D-Palpation: Triggerpunkte, Muskelfaserrichtung und sichere anatomische Zielstrukturen präziser finden
Hygiene und Vorbereitung: Material, sterile Arbeitsweise, Behandlungsfeld und Dokumentation sauber aufbauen
Nadelführung: kontrollierte Einstichtechnik, Dosierung und Reaktion des Gewebes sicherer einschätzen
Patientenkommunikation: Aufklärung, Erwartungsmanagement, Kontraindikationen und Nachreaktionen verständlich erklären
Therapietransfer: Dry Needling mit Bewegung, Training, manueller Therapie und Belastungssteuerung verbinden
Im kombinierten Schmerz-Code Teil 2 vertiefen Sie außerdem die manuelle Triggerpunktarbeit und den Umgang mit dem Trigger Tee. Sie entscheiden, ob Sie die invasiven Nadelübungen durchführen oder die manuellen und nichtinvasiven Übungswege nutzen. Ohne invasive Übungen wird keine entsprechende praktische Needling-Kompetenz vermittelt.
Für wen ist das Seminar geeignet?
Das Seminar richtet sich an Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie Ärztinnen und Ärzte, die Dry Needling fachlich sauber, sicher und indikationsgerecht in ihr bestehendes Behandlungskonzept integrieren möchten.
Besonders geeignet ist die Fortbildung für Fachpersonen mit Erfahrung in manueller Therapie, Triggerpunkttherapie, Sportphysiotherapie, myofaszialer Behandlung oder funktioneller Rehabilitation. Wichtig: Dry Needling ist eine invasive Technik. Die spätere Anwendung am Patienten muss immer im jeweiligen beruflichen, rechtlichen und institutionellen Rahmen zulässig sein.
Kein vorheriger Triggerpunktkurs nötig: Der eigenständige Dry-Needling-Kurs setzt keinen vorherigen Myologik-Triggerpunktkurs voraus. Wer Triggerpunkttherapie umfassender vertiefen möchte, kann die Schmerz-Code-Reihe wählen. Die Buchbarkeit ersetzt weder fachliche Teilnahmevoraussetzungen noch die rechtliche Befugnis zur späteren Anwendung.
Typische Beschwerden und Praxisfälle
Dry Needling ist besonders relevant bei myofaszialen Triggerpunkten, muskulären Schmerzmustern, lokalen oder übertragenen Schmerzen, bewegungsabhängigen Beschwerden und funktionellen Bewegungseinschränkungen, bei denen Palpation, Befund und klinische Tests ein myofasziales Muster nahelegen.
Typische Anwendungsbereiche sind Orthopädie, Traumatologie, Sportphysiotherapie und die Behandlung chronischer Schmerzsyndrome. Im Fokus stehen nicht Diagnoselabels, sondern klinische Fragen: Welcher Muskel hält Schutzspannung? Welcher Triggerpunkt passt zum Schmerzbild? Welche Struktur darf sicher genadelt werden? Und wie wird aus kurzfristiger Entlastung wieder belastbare Bewegung?
Dry Needling: die Kursinhalte
Die folgende Tagesübersicht beschreibt den Dry-Needling-Schwerpunkt. Im kombinierten Schmerz-Code Teil 2 werden die Inhalte mit vertiefter manueller Triggerpunktarbeit und dem Trigger Tee verbunden. Wer dort nicht invasiv nadeln möchte, nutzt die manuellen und nichtinvasiven Übungswege. Die konkrete Ausschreibung des Veranstalters nennt die gebuchte Kursvariante.
Tag 1 - Triggerpunkt-Neurophysiologie, Hygiene und untere Extremität
Grundlagen des Dry Needling und der myofaszialen Triggerpunkttherapie verstehenAbgrenzung zur klassischen Akupunktur: keine Meridiane, sondern myofasziale Zielstrukturen
Local Twitch Response, nozizeptive Reize und neurophysiologische Schmerzmodulation einordnen
Rechtlicher Rahmen, Indikationen, Kontraindikationen, Aufklärung und Dokumentation
Hygiene, Material, sterile Arbeitsweise und sichere Vorbereitung des Behandlungsfeldes
3D-Palpation und Nadelführung an klinisch relevanten Muskeln von Fuß, Bein, Hüfte und Becken
Klare Basis für jede Nadel: Indikation, Anatomie, Hygiene und Supervision
Tag 2 - Schulter, Nacken, Rumpf und klinische Integration
Topografie und Sicherheitslogik für Schulter-Nacken-Region, Rotatorenmanschette, BWS und LWSTriggerpunkte sicherer finden, Nadelreiz dosieren und Patientenreaktionen einordnen
Myologik-Entscheidungslogik: wann nadeln, wo nadeln und wann bewusst nicht nadeln
Fallbeispiele aus Orthopädie, Sportphysiotherapie, Rückenschmerz, Impingement und Kopfschmerzmustern
Kombination mit faszialen, neurophysiologischen und bewegungstherapeutischen Strategien
Transfer in Behandlungsplanung, Heimprogramm, Belastungssteuerung und Patientenedukation
Direkt nutzbar für Praxis, Befundlogik und verantwortliche klinische Integration
Ziele
Dry Needling fachlich sauber einordnen und sicher von Akupunktur und Injektion abgrenzenMyofasziale Triggerpunkte präziser palpieren, auswählen und klinisch begründen
Indikationen, Kontraindikationen, Hygiene und Risikomanagement sicherer anwenden
Nadelführung an ausgewählten Muskelgruppen kontrolliert und unter Supervision üben
Dry Needling sinnvoll mit manueller Therapie, Bewegung, Training und Patientenedukation verbinden
Mehr Handlungssicherheit im myofaszialen Schmerzmanagement gewinnen
30% Theorie: Warum Dry Needling fachlich sauber eingeordnet wird
Dry Needling wird in der Fachliteratur als Verfahren beschrieben, bei dem feste, sterile Nadeln ohne Injektion genutzt werden, um Schmerzen und Funktionsstörungen in Körpergeweben zu beeinflussen. Besonders relevant ist die Anwendung bei myofaszialen Triggerpunkten und muskuloskelettalen Beschwerden. Die Evidenz zeigt vor allem kurzfristige Effekte auf Schmerz und Funktion in ausgewählten Beschwerdebildern; gleichzeitig betonen Reviews die Bedeutung von Indikation, Dosierung, Dokumentation und Sicherheit.
Myologik vermittelt Dry Needling deshalb nicht als isolierte Spezialtechnik und nicht als Ersatz für aktive Therapie. Die Nadel ist ein präziser Reiz. Entscheidend ist, ob Sie den richtigen Triggerpunkt finden, Risiken erkennen, den Patienten sauber aufklären und das Ergebnis anschließend in Bewegung, Belastung und Alltag übertragen.
Internationale Quellen, auf denen die Kurslogik aufbaut:
Travell, Simons & Simons: Myofascial Pain and Dysfunction: The Trigger Point Manual als zentrales Standardwerk für myofasziale Triggerpunkte, Schmerzmuster und klinische Palpationslogik
Gattie et al., JOSPT 2017: Meta-Analyse zu Dry Needling bei muskuloskelettalen Beschwerden, mit differenzierter Einordnung kurzfristiger Effekte und begrenzter Langzeitdaten
Sánchez-Infante et al., Physical Therapy 2021: Meta-Analyse zur Anwendung von Dry Needling durch Physiotherapeuten bei muskuloskelettalen Schmerzen
Adverse-Event-Analyse, Dokumentations- und Dosierungsreview sowie klinischer Review: Grundlage für Aufklärung, Hygiene, anatomische Sicherheit und Dokumentation
Häufige Fragen zum Seminar
Was ist Dry Needling?
Dry Needling ist die Behandlung myofaszialer Triggerpunkte und muskulärer Dysfunktionen mit sterilen Nadeln ohne Injektion eines Wirkstoffs. Ziel ist ein gezielter Reiz im myofaszialen Gewebe, der verantwortungsvoll in ein therapeutisches Gesamtkonzept eingebunden wird.
Wie unterscheidet sich Dry Needling von klassischer Akupunktur?
Dry Needling nutzt zwar ebenfalls sterile, feine Nadeln, wird im Kurs aber im Kontext westlicher Anatomie, myofaszialer Triggerpunkte, Palpation und muskuloskelettaler Schmerzmechanismen vermittelt. Traditionelle Akupunkturmodelle, Meridiane oder TCM-Diagnostik sind nicht Gegenstand dieses Seminars.
Für wen ist die Dry Needling Fortbildung geeignet?
Die Fortbildung richtet sich an Physiotherapeuten, Heilpraktiker und Ärzte mit solider anatomischer Grundlage und therapeutischem Praxisbezug. Entscheidend ist, dass die spätere Anwendung im jeweiligen beruflichen, rechtlichen und institutionellen Rahmen zulässig ist.
Wie sieht die rechtliche Situation für Physiotherapeuten beim Dry Needling aus?
Dry Needling ist eine invasive Technik. Die Anwendung muss immer im jeweiligen beruflichen, rechtlichen und institutionellen Rahmen zulässig sein. Im Seminar werden rechtliche Grundfragen, Delegation, Aufklärung und Dokumentation praxisnah besprochen; eine individuelle Rechtsberatung ersetzt der Kurs nicht.
Welche Handlungssicherheit vermittelt der 2-Tages-Kurs?
Der Kurs vermittelt ein strukturiertes Vorgehen für Indikation, Kontraindikationen, Hygiene, Palpation, Nadelführung, Dosierung und klinische Integration. Die praktische Anwendung wird unter Supervision geübt; die spätere Umsetzung hängt von Qualifikation, Übung, Rahmenbedingungen und Verantwortungsbewusstsein ab.
Wie hoch ist der Praxisanteil?
Die Dry Needling Fortbildung ist auf 70% Praxis und 30% Theorie ausgerichtet. Sie üben Palpation, Hygiene, Nadelführung, Dosierung, Patientenaufklärung und die Integration in aktive Therapie unter konsequenter Supervision.
Wird im Kurs praktisch geübt?
Ja. Praktische Übungen unter Supervision gehören zum Kurs. Im kombinierten Teil 2 können Sie auf invasive Nadelübungen verzichten und stattdessen manuell und mit dem Trigger Tee üben. Daraus entsteht keine entsprechende praktische Needling-Kompetenz. Die rechtliche Anwendungsberechtigung ist unabhängig von der Kursteilnahme zu prüfen.
Erhalte ich Fortbildungspunkte?
Ja. Für das Seminar erhalten Sie 18 Fortbildungspunkte.
Kann Dry Needling allein Schmerzen lösen?
Dry Needling kann ein wirksamer Baustein im myofaszialen Schmerzmanagement sein. Myologik vermittelt es bewusst nicht als isolierte Einzeltechnik, sondern kombiniert den Reiz mit Befund, Bewegung, Belastung und Patientenedukation.
Kann ich Dry Needling ohne vorherigen Triggerpunktkurs buchen?
Ja. Die Dry-Needling-Fortbildung ist eigenständig buchbar. Ein vorheriger Myologik-Triggerpunktkurs ist nicht erforderlich. Es gelten die fachlichen Teilnahmevoraussetzungen des Veranstalters.
Ist Dry Needling dasselbe wie der Schmerz-Code Teil 2?
Dry Needling ist ein eigenständig buchbarer Kurs und ab 2027 zugleich Bestandteil des kombinierten Schmerz-Codes Teil 2. Der kombinierte Teil 2 vertieft zusätzlich die manuelle Triggerpunktarbeit und bietet Übungen mit dem Trigger Tee sowie einen nichtinvasiven Übungsweg.
Was ist das Trigger Tee?
Das Trigger Tee wird im Kurs als Hilfsmittel für nichtinvasive, instrumentengestützte Triggerpunktbehandlung eingesetzt. Dieser Zugang ist von invasivem Dry Needling zu unterscheiden. Eine gleiche Wirkung wird nicht versprochen.
Wirkt das Trigger Tee bei diesem Befund, zeigt sich die Schmerzreduktion unmittelbar. Mit diesem einfachen Prüfkriterium arbeiten wir im Kurs am Patienten: Bleibt die Schmerzreduktion aus, ist dieser Zugang hier nicht der richtige – und Sie entscheiden sich begründet für einen anderen Weg, statt weiterzumachen und zu hoffen.
Einzelkurs oder vollständige Reihe – was bringt mir was?
Der eigenständige Kurs macht Sie am Patienten handlungsfähig: Sie nadeln sicher, begründet und mit klarer Indikation, ohne vorherigen Myologik-Triggerpunktkurs. Dieses Angebot finden Sie bei TOP-PHYSIO Nürnberg.
Die vollständige Schmerz-Code-Reihe geht einen Schritt weiter. Teil 1 legt die Befund- und Schmerzlogik: Triggerpunkte lesen, Druck dosieren, Patienten erklären, aktiv nacharbeiten. Teil 2 verbindet diese Basis mit vertiefter manueller Triggerpunktarbeit, dem Trigger Tee und Dry Needling. Sie lernen damit nicht nur eine Technik, sondern die Wahl zwischen den Zugängen und deren Begründung am einzelnen Patienten. Wer nicht invasiv arbeiten möchte, nutzt in Teil 2 den manuellen und den nichtinvasiven Übungsweg. Die vollständige Reihe wird bei Physio Deutschland und der r.o.m.b.u.s. Akademie angeboten.
Wo finde ich den Einzelkurs und wo die vollständige Reihe?
TOP-PHYSIO Nürnberg bietet Dry Needling eigenständig an. Die vollständige Schmerz-Code-Reihe wird ab 2027 bei Physio Deutschland und der r.o.m.b.u.s. Akademie angeboten. Die konkreten Termine und Buchungsbedingungen stehen bei der jeweiligen Veranstaltung.
Wer Nadeln setzt, braucht mehr als Technik. Erweitern Sie Ihr Repertoire mit Dry Needling oder verbinden Sie es mit einer vertieften Triggerpunktfortbildung innerhalb der Schmerz-Code-Reihe. Wählen Sie das Angebot, das zu Ihren Lernzielen passt, und prüfen Sie die Teilnahmevoraussetzungen. Im kombinierten Teil 2 ist auch der nichtinvasive Übungsweg möglich.
Triggerpunkt-Fortbildung Der Schmerz-Code kennenlernen
Das sagen unsere Kursteilnehmer:
1a Fortbildung! Der Kurs war gut gegliedert und die Kursinhalte wurden verständlich und einprägsam vermittelt.
InHouse Seminar "Dry Needling"
Das Seminar ist auch als InHouse-Format möglich, sofern Zielgruppe, rechtlicher Rahmen und Praxisvoraussetzungen passend sind. Inhalte, Muskelgruppen, klinische Fallbeispiele und Sicherheitsfragen können auf Ihr Team und Ihre typischen Patientengruppen abgestimmt werden.
Ihre Vorteile eines InHouse-Seminars
Sie bestimmen Schwerpunkte, Zielgruppe und Praxisbezug
Ihr Team entwickelt einen gemeinsamen Standard für Indikation, Hygiene und Sicherheit
Inhalte lassen sich direkt auf Ihre häufigsten myofaszialen Beschwerdebilder übertragen
Termin, Ort und Intensität können flexibel abgestimmt werden
Sie stärken Qualität, Verantwortung und klinische Sicherheit im Umgang mit Dry Needling
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Wir melden uns zeitnah bei Ihnen und klären, ob das Format für Ihr Team passend umgesetzt werden kann.